Die Katzen vom Friedhof Montmartre




Willkommen

Angefangen hat das Alles vor ein paar Jahren, als ich einen Bericht über die Katzen des Friedhofs von Montmartre sah und dies mich mit einer gewissen Neugier erfüllte. Rosenkönigin Als ich im Jahr darauf den Friedhof besuchte, seine Bewohner beobachtete und die ersten Fotos machte, entstand die Idee, daraus etwas mehr zu machen. Im April 2008 fuhren wir dann für eine Woche nach Paris, im Gepäck eine Kamera, genügend Speicherkarten und jede Menge Optimismus.
Und wir wurden nicht enttäuscht! Nach einer Woche waren über 1400 Bilder gemacht, etliche Kilometer kreuz und quer gelaufen und immer wieder spannende Begegnungen mit Katzen und Menschen erlebt. Eine kleine Auswahl dieser Bilder sind auf den folgenden Seiten zu finden.




Inzwischen waren wir im Mai 2009 erneut in Paris und mussten die traurige Erfahrung machen, dass nicht alle kleinen Bewohner den harten Winter 2008/2009 überstanden haben. Und auch, wenn man bei genauerem Hinsehen überall kleine, liebevoll gebaute Refugien entdeckt, die den Katzen Schutz bieten, sind es schlussendlich mehr oder weniger "wild" lebende Tiere, die man nicht einfach einsammeln und ins Warme verfrachten kann. Doch freuten wir uns um so mehr, wenn nicht nur viele vertraute, sondern auch wieder neue Katzen auftauchten, die wir beim letzten Besuch nicht gesehen haben. Und freuten uns umso mehr, dass eine ebenfalls verschwundene Katze nicht der Kälte zum Opfer geworden war, sondern adoptiert wurde und nun eine neue Heimat gefunden hat.

Überhaupt haben wir dieses Mal mehr über das Leben der Katzen erfahren. Von den Menschen, die sich um die Katzen kümmern und sie mit Futter versorgen und ihnen, soweit möglich, auch medizinische Hilfe leisten. Wir wissen nun, wie einige der Katzen heissen, wie alt sie sind, und dass die alte Dame, die fast jeden Tag auf den Friedhof zum Füttern kommt, dies bereits seit 20 Jahren tut.
Auch über die Arbeit der École du Chat haben wir vieles gelernt. Sie sorgen dafür, dass die frei lebenden Katzen sterilisiert und tätowiert werden, damit sie so als "freie Katzen" (Chat libre) auf dem Friedhof leben dürfen. Viele Informationen finden sie auf der Website der École du Chat.

Vielleicht mag man sich wundern, warum so viele Zitate von Heinrich Heine auftauchen. Das hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen den, dass Heine auf dem Friedhof von Montmartre begraben liegt, zum anderen, dass mich Heines Gedichte seit meiner Schulzeit begleiten und ich mich immer wieder mit ihm und seinem Werk befasst habe. Und, das darf nicht vergessen werden, dass Katzen in Heines Werk doch öfter vorkommen, als bei manch anderem Dichter.

Also dann, mögen diese Bilder viel Vergnügen bieten!




Ein kleiner Nachtrag

So neugierig wie meine Motive bin auch ich und möchte deshalb mal eine kleine Aktion starten. Zwar bekomme ich hin und wieder einen lieben Eintrag in mein Gästebuch, weiss aber, dass Viele sich lieber nicht eintragen.
Den ersten 25 Einsendern, die mir via E-Mail (Adresse ist im Impressum) eine Nachricht mit ihrer Adresse zukommen lassen, schicke ich eine Postkarte von Bobby (alias Fantomette) zu. Aber nur an private Einsender und nur dorthin, wo das Porto bezahlbar bleibt, also im EU-Raum. Es versteht sich von selbst, dass diese Adressen nicht weitergegeben oder von mir für andere Zwecke missbraucht werden.

Thomas Holste · Karolingerweg 28 · 63128 Dietzenbach
Tel: 06074 32806